Zeichner:in EFZ
Unsere Lernangebote bestehen aus digitalen Kursen und dem Re-use Game. Sie verbinden Baupraxis, Nachhaltigkeit und digitale Tools - direkt einsetzbar im Unterricht und im ÜK.
Unsere Angebote
Re-Use Game
Nachhaltigkeit im Bau erlebbar machen
Das Re-Use Game ist ein interaktives Lernspiel, in dem Lernende selbst Bauentscheidungen treffen.
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Materialwahl, Wiederverwendung und CO₂-Bilanz werden nicht nur erklärt, sondern aktiv erlebt, diskutiert und reflektiert. So entsteht ein praxisnahes Verständnis für zirkuläres Bauen und die Herausforderungen im Planungsalltag.
Das Re-Use Game wurde im Kontext der beruflichen Grundbildung entwickelt – insbesondere für Zeichner:innen EFZ (Architektur & Ingenieurbau), in Zusammenarbeit mit Plavenir und der ZHAW.
Es eignet sich für den Einsatz in ÜK-Zentren, Berufsschulen sowie in Weiterbildungsformaten und Planungsbüros.
Das Format schlägt eine Brücke zwischen Theorie und Baupraxis – konkret, greifbar und nah an realen Entscheidungen.
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Spieldauer
ca. 90 Minuten Spielzeit
+ kurze Einführung & gemeinsame Auswertung (Wissenstransfer)Einsatz
Unterricht, ÜK, Weiterbildung, Workshops
Sprachen
Deutsch (Französisch & Italienisch folgen demnächst)
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Die Teilnehmenden sind in der Lage,…
…den Unterschied zwischen neuen und wiederverwendeten Bauteilen zu erläutern und deren Auswirkungen auf die Ökobilanz zu vergleichen.
…Bauteile aus Holz, Beton und Stahl hinsichtlich ihrer Eigenschaften und Wiederverwendbarkeit zu unterscheiden.
…im Team gemeinsam fundierte Entscheidungen zu treffen und unterschiedliche Perspektiven in den Entscheidungsprozess einzubeziehen.
…ökologische und ökonomische Auswirkungen von Material- und Beschaffungsentscheidungen abzuwägen und begründete Entscheidungen zu treffen.
Impressionen
Was Lehrpersonen sagen
«Das Re-Use Game eignete sich sehr gut, um die Themen Wiederverwendung und Nachhaltigkeit spielerisch zu entdecken. Die Lernenden konnten nachvollziehen, wie einzelne Entscheidungen die Ökobilanz eines Gebäudes beeinflussen.»
Sandra Flury, Dipl. Arch. HTL & Berufsfachschullehrperson, BBZH
«Durch das Re-Use Game konnten die Lernenden Nachhaltigkeit und Wiederverwendung spielerisch erkunden. Besonders wertvoll war, dass sie realisierten, wie stark einzelne Material- und Entscheidungsfragen die Ökobilanz eines Gebäudes beeinflussen.»
Daniel Stähli, Dipl. Architektur FH, Berufsfachschullehrer Kanton Bern
Digitale Lernarrangements
Nachhaltigkeit und KLW im Unterricht einfach integrieren
Unsere digitalen Lernarrangements ermöglichen einen unkomplizierten Einstieg in die Themen Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Sie sind direkt im Unterricht einsetzbar und benötigen keinen grossen Zusatzaufwand.
Die Inhalte sind modular aufgebaut, praxisnah gestaltet und orientieren sich am Rahmenlehrplan für Berufsfachschulen.
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Berufskunde / branchenspezifischer Unterricht
Weiterbildung im Lehrbetrieb
Höhere Fachschule
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Unsere Kurse sind didaktisch klar strukturiert und lassen sich einfach in den Unterricht integrieren. Sie basieren auf dem AVIVA-Modell und fördern einen schrittweisen Aufbau von Handlungskompetenzen.
Die Umsetzung erfolgt nach dem Flipped-Classroom-Konzept. Die Lernenden erarbeiten sich die Grundlagen selbstständig in digitalen Lerneinheiten. Im Unterricht werden die Inhalte anschliessend angewendet, vertieft und gemeinsam reflektiert.
So entsteht mehr Raum für Diskussion, Praxisbezug und aktives Lernen.
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praxisnahe Auseinandersetzung mit aktuellen Branchenthemen
aktivierende Lernformate statt reinem Frontalunterricht
Förderung von Handlungskompetenzen
wenig Vor- und Nachbereitungsaufwand für Lehrpersonen
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Die Lernenden setzen sich mit den Grundlagen des nachhaltigen Bauens auseinander und ordnen die Baubranche im Kontext der nachhaltigen Entwicklung ein. Sie erkennen die Verantwortung ihres Berufs und verstehen, wie sie selbst zur Gestaltung einer zukunftsfähigen Umwelt beitragen können. Ein idealer Einstieg in ein zentrales Thema der Ausbildung.
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Die Lernenden analysieren heutige Bauweisen und vergleichen diese mit zirkulären Ansätzen. Anhand konkreter Beispiele aus der Praxis entwickeln sie ein Verständnis dafür, wie Materialien im Kreislauf geführt und Ressourcen geschont werden können. Der Kurs bietet eine fundierte Grundlage für Diskussionen und Reflexion im Unterricht.
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Die Lernenden lernen digitale Werkzeuge kennen, die nachhaltiges und zirkuläres Bauen unterstützen. Sie erhalten Einblicke in BIM, digitale Zwillinge und Ökobilanzierungen und wenden mit dem Ecotool selbst einfache Ökobilanzierungen an. So erleben sie direkt, wie digitale Tools fundierte Entscheidungen in der Planung ermöglichen.
Was Lehrpersonen sagen
Erfahrungen von Bildungsprofis, die bereits mit Future Perfect arbeiten
«Die Kurse ermöglichen einen guten Einstieg in die Themen Nachhaltigkeit und zirkuläres Bauen. Die Inhalte helfen den Lernenden, zentrale Zusammenhänge im Bauwesen zu verstehen.»
Rita Steinmann, Dipl. Arch. FH, Lehrperson BBZB Luzern
«Die Inhalte der Kurse sind fachlich fundiert und praxisnah aufbereitet. Nachhaltigkeit und zirkuläres Bauen werden verständlich vermittelt und lassen sich gut mit der beruflichen Praxis der Lernenden verknüpfen.»
Felix Lüthi, Dipl. Arch. FH, Lehrperson BBZB Luzern
Lehrpersonen-Weiterbildung
Sicher und praxisnah unterrichten
Unsere Weiterbildungen unterstützen Lehrpersonen dabei, Nachhaltigkeit und zirkuläres Bauen sicher und praxisnah im Unterricht umzusetzen.
Gemeinsam mit Constructa verbinden wir fachliche Grundlagen mit konkreten Anwendungen und dem Einsatz unserer Lernmodule.
Ideal als Ergänzung zu unseren Kursen und dem Re-Use Game.
Teil 1: Grundlagen & Einordnung
Grundlagen nachhaltiges und zirkuläres Bauen
Einführung in Ökobilanzierung
Einordnung aktueller Entwicklungen in der Branche
Teil 2: Umsetzung im Unterricht
Einsatz der Future Perfect Kurse im Unterricht
Didaktische Umsetzung (z. B. AVIVA)
Arbeiten mit Moodle und digitalen Lernformaten
Eigene Unterrichtseinheiten entwickeln und ausprobieren
Eckdaten
Workshopdauer
halber bis ganzer Tag (flexibel anpassbar)
Zielgruppe
Lehrpersonen Berufsfachschulen (insb. Zeichner:innen EFZ)
Verfügbarkeit
Verfügbarkeit in Planung