Future Perfect – Next Level · Lehrpersonenbefragung ABU · Stand 17.10.2026

Was ABU-Lehrpersonen von einem BNE-Lehrmittel erwarten

72 Lehrpersonen haben den Fragebogen gestartet, 53 haben die inhaltlichen Fragen beantwortet, 51 ihn vollständig abgeschlossen. Die Antworten stammen aus 13 Kantonen und decken fast alle Berufsfelder ab. Die Stichprobe ist klein, aber in den Kernfragen auffallend einheitlich.

53
auswertbare Antworten
13
Kantone
58 %
mehr als 8 Jahre ABU-Erfahrung
18
Fachgruppenleitungen dabei

Die sechs Kernaussagen

Was sich über alle Fragen hinweg stabil zeigt.

  1. Gemeinsames Erleben schlägt Einzelarbeit am Bildschirm.

    27 von 53 bevorzugen das Lernspiel, 17 eine Kombination, nur 6 den reinen Selbstlernkurs. 29 von 52 wollen überwiegend Präsenzunterricht, 43 mindestens mehrheitlich.

  2. Fertiges, aber anpassbares Material ist das eigentliche Produkt.

    Download-Materialien (32), Lernspiel (30) und Planspiel (29) führen die Formatwahl an. Im Freitext dominieren «Zeitersparnis», «motivierende Materialien» und «fertige, editierbare Einheiten».

  3. Alltagsbezug ist nicht verhandelbar.

    49 von 53 nennen den Bezug zum Alltag der Lernenden als wichtigstes Inhaltsmerkmal, 31 die Handlungsorientierung, 29 Aktualität und Schweiz-Bezug.

  4. Grundlagen zuerst, dann Vertiefung nach Wahl.

    «Grundlagen der Nachhaltigkeit» ist mit 20 Erstnennungen das Top-Thema; 38 von 53 wollen einen gemeinsamen Einstieg mit anschliessender Wahlvertiefung.

  5. Realistischer Umfang: 6–15 Lektionen pro Jahr.

    32 von 52 verfügen über 6–15 Lektionen pro Schuljahr. Je 22 wünschen ein bis zwei grosse Einheiten bzw. Einzellektionen à 45 Minuten.

  6. Moodle ist für die Mehrheit kein Heimspiel.

    Nur 9 von 52 Schulen arbeiten (auch) mit Moodle, 36 mit Microsoft Teams. Die meistgenannte Hürde (26 von 52): Der Kurs muss von der Schule eingerichtet werden.

Wer hat geantwortet?

60 Personen haben die Profilfragen beantwortet. Die Gruppe ist erfahren und überdurchschnittlich oft in Leitungsfunktion – gute Voraussetzung für Aussagen über die Einsetzbarkeit im Schulalltag.

Kanton (n = 60)
  • BE 12 (20 %)
  • LU 9 (15 %)
  • BS 7 (12 %)
  • ZH 7 (12 %)
  • GR 4 (7 %)
  • SO 4 (7 %)
  • SZ 4 (7 %)
  • AG 3 (5 %)
  • OW 3 (5 %)
  • TG 3 (5 %)
  • FR 2 (3 %)
  • BL 1 (2 %)
  • SG 1 (2 %)
Jahre ABU-Erfahrung (n = 60)
  • < 1 Jahr 4 (7 %)
  • 1–3 Jahre 7 (12 %)
  • 4–7 Jahre 14 (23 %)
  • 8–15 Jahre 18 (30 %)
  • über 15 Jahre 17 (28 %)
Berufsfelder (Mehrfachauswahl) (n = 60)
  • Technik/Industrie 25 (42 %)
  • Bau/Holz/Gebäudetechnik 17 (28 %)
  • Gesundheit/Soziales 17 (28 %)
  • Gastgewerbe/Hauswirtschaft 10 (17 %)
  • Natur/Landwirtschaft 9 (15 %)
  • Logistik/Transport 8 (13 %)
  • Kunst/Gestaltung/Medien 7 (12 %)
  • Lebensmittel/Ernährung 5 (8 %)
  • Informatik 4 (7 %)
  • Andere 3 (5 %)
  • Körperpflege/Schönheit 1 (2 %)
  • Wirtschaft/Verwaltung 1 (2 %)
Rollen (Mehrfachauswahl) (n = 60)
  • ABU-Lehrperson 54 (90 %)
  • Fachgruppenleitung ABU 18 (30 %)
  • Moodle-Verantwortliche:r 3 (5 %)
  • Schulleitung / Bereichsleitung 3 (5 %)
  • Andere 1 (2 %)

Formate

Gefragt waren bis zu drei Formate, die am ehesten eingesetzt würden – und ein direkter Vergleich Lernspiel vs. Selbstlernkurs am Beispiel Kreislaufwirtschaft.

Welche Formate würdest du am ehesten einsetzen? (bis zu 3) (n = 53)
  • Fertige Materialien zum Download (Arbeitsblätter, Fallbeispiele, Videos) 32 (60 %)
  • Lernspiel 30 (57 %)
  • Planspiel (analog oder digital) 29 (55 %)
  • Exkursion / Betriebsbesuch 21 (40 %)
  • Workshop mit externer Fachperson 19 (36 %)
  • Projektwoche oder Projektauftrag 15 (28 %)
  • Digitaler Selbstlernkurs (z. B. Moodle) 14 (26 %)
  • Weiterbildung für Lehrpersonen 10 (19 %)
  • Moodle-Kurs, den ich selbst anpassen kann 9 (17 %)
  • Themen und Material für die Vertiefungsarbeit 5 (9 %)

Der Selbstlernkurs liegt im Mittelfeld (14, 26 %). Spielerische und fertige Formate dominieren klar.

Lernspiel oder Selbstlernkurs? (n = 53)
  • Eher das Lernspiel 27 (51 %)
  • Eine Kombination aus beidem 17 (32 %)
  • Eher der digitale Selbstlernkurs 6 (11 %)
  • Ohne Beispiel nicht beurteilbar 3 (6 %)
Was spricht für ein Lernspiel? (n = 53)
  • Gemeinsames Erleben und Diskutieren in der Klasse 45 (85 %)
  • Höhere Motivation und Beteiligung 40 (75 %)
  • Komplexe Zusammenhänge werden erfahrbar 29 (55 %)
  • Weniger Abhängigkeit von Geräten und Internet 19 (36 %)
  • Einfacher Einstieg ohne Vorwissen der Lehrperson 9 (17 %)
Was spricht für einen Selbstlernkurs? (n = 53)
  • Lernende arbeiten im eigenen Tempo 44 (83 %)
  • Lernfortschritt ist nachvollziehbar 22 (42 %)
  • Weniger Vorbereitung für mich 16 (30 %)
  • Gut für Fernunterricht oder Hausaufgaben 10 (19 %)
  • Nichts – kein Vorteil gegenüber Lernspiel 3 (6 %)

Eine Stimme ergänzt: «Selbstlernkursmüdigkeit ist bei meinen Lernenden gross und 80 % machen dann nichts.»

Themen und Inhalte

Fünf vorgegebene Themen waren zu ordnen; weitere Themen wurden auf einer Skala bewertet.

Rangfolge der fünf Themen (n = 53, 1 = wichtigstes)
  • Grundlagen der Nachhaltigkeit Ø Rang 2.28 · 20× Platz 1
  • Klimawandel Ø Rang 2.55 · 13× Platz 1
  • Kreislaufwirtschaft Ø Rang 3.06 · 10× Platz 1
  • Energie Ø Rang 3.34 · 7× Platz 1
  • Food Waste Ø Rang 3.77 · 3× Platz 1

Grundlagen werden am häufigsten an erster Stelle genannt (20×), danach der Klimawandel (13×). Food Waste landet bei 21 von 53 auf dem letzten Platz.

Weitere Themen: Wichtigkeit (Mittelwert, 1–5) (n = 53 (ohne «kann ich nicht beurteilen»))

1 unwichtig5 sehr wichtig

  • Nachhaltigkeit im eigenen Betrieb 4.09
  • Planetare Grenzen 4.04
  • Konzept der nachhaltigen Entwicklung 3.86
  • 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung 3.74

Alle vier Themen werden im Mittel als eher bis sehr wichtig eingestuft (3.74–4.09). «Nachhaltigkeit im eigenen Betrieb» liegt vorn (20× sehr wichtig).

Nachhaltigkeit und KI (Mehrfachauswahl) (n = 53)
  • KI bewusst und ressourcenschonend nutzen 32 (60 %)
  • KI als Chance (Ressourcen sparen, Abfall vermeiden) 31 (58 %)
  • KI als Risiko (Energie-, Wasser-, Rohstoffbedarf) 31 (58 %)
  • Kann ich nicht beurteilen 2 (4 %)
  • KI sollte nicht Teil eines BNE-Angebots sein 0 (0 %)

Niemand der 53 Antwortenden wollte KI aus einem BNE-Angebot ausklammern – das ist bemerkenswert eindeutig. Jede der drei Perspektiven wird von rund 60 % gewünscht: KI ist ein gesetztes Querschnittsthema.

Was ist dir an den Inhalten besonders wichtig? (max. 3) (n = 53)
  • Bezug zum Alltag der Lernenden 49 (92 %)
  • Handlungsorientierung – die Lernenden tun etwas 31 (58 %)
  • Aktualität und Schweiz-Bezug 29 (55 %)
  • Bezug zur Branche und zum Lehrbetrieb 24 (45 %)
  • Raum für Meinungsbildung und Kontroverse 11 (21 %)
  • Sprachlich einfache Aufbereitung 10 (19 %)
  • Wissenschaftliche Fundierung 9 (17 %)

Fehlende Themen aus dem Freitext: Konsum als Ganzes (Fast Fashion, Billigware), Rohstoffknappheit, Ressourcen/Biodiversität/Wasser, Mikroplastik, nachhaltiges Reisen, Ernährung als Klimahebel, KI.

Umfang und Struktur

Wie viel Zeit steht zur Verfügung, und wie soll sie organisiert sein?

Verfügbare Lektionen pro Schuljahr (n = 52)
  • bis 5 4 (8 %)
  • 6–10 19 (37 %)
  • 11–15 13 (25 %)
  • 16–20 3 (6 %)
  • mehr als 20 5 (10 %)
  • weiss ich nicht 8 (15 %)
Tiefe vs. Breite bei ca. 15 Lektionen (n = 53)
  • Mischform (ein Thema vertieft, weitere kurz) 24 (45 %)
  • Wenige Themen vertieft (2 à 7–8 Lektionen) 12 (23 %)
  • Mehrere Themen kurz (4–5 à 3–4 Lektionen) 12 (23 %)
  • Kommt darauf an 5 (9 %)
Aufteilung des Angebots (n = 52)
  • Ein bis zwei grosse Einheiten über mehrere Lektionen 22 (42 %)
  • Einheiten à eine Lektion (45 Min.) 22 (42 %)
  • Kurze Einheiten (10–20 Min.), unabhängig einsetzbar 7 (13 %)
  • Andere: 3 Lektionen (135 Min.) 1 (2 %)
Arbeitsform (n = 52)
  • Ausgewogene Mischung 40 (77 %)
  • Vor allem Gruppenarbeit 9 (17 %)
  • Vor allem Plenum 2 (4 %)
  • Vor allem Einzelarbeit 1 (2 %)
Wahlfreiheit der Lernenden (n = 53)
  • Gemeinsamer Einstieg, danach Vertiefung nach Wahl 38 (72 %)
  • Kommt aufs Thema an 8 (15 %)
  • Nein, gleicher Ablauf für die ganze Klasse 6 (11 %)
  • Weitgehend freie Wahl (eigener Lernpfad) 1 (2 %)
Präsenz- und Online-Anteile (n = 52)
  • Überwiegend Präsenzunterricht 29 (56 %)
  • Mehrheitlich Präsenz, etwas Online 14 (27 %)
  • Ausgewogen (50/50) 6 (12 %)
  • Mehrheitlich Online, etwas Präsenz 2 (4 %)
  • Überwiegend Online 1 (2 %)

43 von 52 wollen mehrheitlich oder überwiegend Präsenz. Ein reines Online-Lehrmittel ginge an der Zielgruppe vorbei.

Methoden, Kompetenzen, Transfer

Welche Lernaktivitäten gelten als geeignet, welche Kompetenzen sollen gefördert werden?

Eignung von Lernaktivitäten (Mittelwert, 1–5) (n = 50–52)

1 wenig geeignet5 sehr geeignet

  • Quiz zur Lernkontrolle 4.39
  • Poster und Kurzpräsentation 4.27
  • Kurzvideo/Pitch als Abschlussprodukt 4.22
  • Eigene Meinungsäusserung in Textform 3.85
  • Peer-Feedback 3.58
  • Mindmap oder Wiki zur Ergebnissicherung 3.57
  • Forumsdiskussion 3.56
  • Glossar/Wörterbuch 3.38

Quiz (30× sehr geeignet), Kurzvideo/Pitch (28×) und Poster/Kurzpräsentation (26×) ragen heraus. Forumsdiskussion und Glossar – klassische Moodle-Elemente – liegen am Ende.

Wichtigkeit von Kompetenzen (Mittelwert, 1–5) (n = 52)

1 unwichtig5 sehr wichtig

  • Kritische Reflexion und Bewertung 4.40
  • Vernetztes/systemisches Denken 4.25
  • Handlungs- und Transferkompetenz 4.21
  • Selbstreflexionsfähigkeit 3.90
  • Fachwissen zu Nachhaltigkeitsthemen 3.88
  • Kreativität und Ideenentwicklung 3.88
  • Teamfähigkeit und Zusammenarbeit 3.71
  • Kommunikations- und Präsentationsfähigkeit 3.63
  • Digitale Kompetenz 3.44

Bewerten und Handeln vor reinem Wissen. Digitale Kompetenz ist das am wenigsten wichtige Ziel.

Transfer in den Arbeitsalltag (Mehrfachauswahl) (n = 52)
  • Reflexion: Was hat das mit meinem Beruf zu tun? 30 (58 %)
  • Eigene Verbesserungsidee für den Betrieb entwickeln 28 (54 %)
  • Auftrag im Lehrbetrieb (Beobachtung, Recherche, Interview) 24 (46 %)
  • Austausch mit Berufsbildner:innen einbeziehen 8 (15 %)

Zusätzlich: 51 von 52 finden es wichtig oder sehr wichtig, dass die Lernenden das Gelernte auch privat anwenden können (Mittelwert 4.56).

Technik und Plattform

Welche Lernplattformen sind im Schulalltag verbreitet, und was bremst den Einsatz?

Lernplattform der Schule (n = 52)
  • Microsoft Teams 34 (65 %)
  • Moodle 8 (15 %)
  • Eigene / schulinterne Plattform (z. B. BBnet, SharePoint) 4 (8 %)
  • ILIAS 2 (4 %)
  • Teams + Moodle / Teams + OneNote 2 (4 %)
  • Google Classroom 1 (2 %)
  • Westermann «ABU heute» 1 (2 %)

Nur 9 Schulen haben Moodle überhaupt im Einsatz. Teams ist mit 36 Nennungen der De-facto-Standard – und Teams ist keine Lernplattform mit Kursstruktur.

Vertrautheit mit Moodle als Lehrperson (n = 52)
  • 1 – gar nicht vertraut11 (21 %)
  • 210 (19 %)
  • 313 (25 %)
  • 411 (21 %)
  • 5 – sehr vertraut7 (13 %)

Zweigeteilt: 21 Personen kaum vertraut, 18 vertraut.

Erwartete Hürden (Mehrfachauswahl) (n = 52)
  • Kurs muss von Schule / Moodle-Verantwortlichen eingerichtet werden 26 (50 %)
  • Zeitaufwand für Einrichtung 16 (31 %)
  • Fehlender Support 12 (23 %)
  • Endgeräte der Lernenden 9 (17 %)
  • Keine Hürden 8 (15 %)
  • Internetzugang im Schulzimmer 4 (8 %)
  • Andere (Moodle «altmodisch», Skepsis gegenüber E-Learning, Plattformfrage) 3 (6 %)

Die Top-Hürde ist organisatorisch, nicht technisch: Die Lehrperson kann einen Moodle-Kurs nicht selbst in Betrieb nehmen.

Stimmen aus dem Freitext

36 Personen haben die offene Frage nach Unterstützung und Entlastung beantwortet. Eine Auswahl, leicht gekürzt und anonymisiert.

Unterrichtsideen, die klar auf den ABU abgezielt sind. Ich bin grundsätzlich sehr innovativ und kreativ in der Entwicklung von Materialien. Aber ab und zu fehlt mir die Grundidee.
Lerneinheiten, die Lernende im eigenen Tempo durcharbeiten können und am Schluss einen automatisierten Test bestehen müssen. Lehrpersonen müssen diese Inhalte nicht anpassen. Es geht um Grundlagen, die vorhanden sein sollten, damit in BNE überhaupt Gruppenaktivitäten durchgeführt werden können.
Ganze Unterrichtseinheiten, die editierbar sind.
Tipps zur Reduktion. BNE ist eine «riesen Kiste» und man verliert sich schnell darin. Wo sollte der Fokus liegen, was sind die Zielkompetenzen?
Materialien, die eine Brücke zwischen dem ABU und dem BKU (Berufskunde-Unterricht) schlagen.
Ein fixfertiges Spiel – wie zum Beispiel das Fischteich-Spiel von Iconomix zur Tragik der Allmendgüter.
Wir wollen BNE mehr Raum geben und das Thema in Form einer Projektwoche vertiefen, ausserhalb des Schulzimmers. Vorschläge, Materialien, fachliche Begleitung wären sehr dienlich.
Ein Workshop mit einer externen Fachperson im Schulzimmer und eine geführte Exkursion, bei der ich das Programm nicht selbst zusammenstellen müsste.
Fachliche Sicherheit, Bewertungshilfen, Umgang mit KI.
Fertiges Unterrichtsmaterial auf Deutsch und Englisch, das ganze Lernbereiche des Zürcher Lehrplans abdeckt und trotz Handlungsorientierung Noten generiert.
Eine Differenzierung zwischen schwächeren und stärkeren Klassen ist wichtig für die Gestaltung des Angebots. Schwächere Klassen brauchen mehr Unterstützung, Abwechslung und Präsenz.
Leider konnten wir die letzten Module aufgrund des kommenden Lehrplans wenig nutzen. Eine Anpassung solcher Module wäre ideal und würde uns sehr viel Arbeit wegnehmen.

Was wir daraus mitnehmen

Erste Schlussfolgerungen für die Entwicklung des Lehrmittels – Stand 17.10.2026, noch nicht abschliessend.

  1. Präsenz-Lehrmittel mit digitalem Rückgrat – nicht umgekehrt

    Reine Selbstlernkurse passen nur für 6 von 53 Lehrpersonen. Das Lehrmittel wird deshalb als Unterrichtseinheit für das Schulzimmer gedacht: kurze Grundlagenmodule im eigenen Tempo mit Abschlussquiz, ein gemeinsames Lernspiel zur Kreislaufwirtschaft und ein Transferauftrag mit Abschlussprodukt (Kurzvideo, Poster).

  2. Aufbau und Umfang

    Zwei Grosseinheiten à 6–8 Lektionen als Standard, jede zusätzlich in 45-Minuten-Blöcke zerlegbar. Gemeinsamer Einstieg, danach Vertiefung nach Wahl; ein Thema gründlich, weitere kurz. KI als Querschnittsthema in jedem Modul – niemand der Befragten wollte es ausklammern.

  3. Inhaltliche Leitplanken

    Jedes Beispiel mit Alltagsbezug der Lernenden und Schweizer Zahlen, austauschbare Fallbeispiele je Berufsfeld, mindestens eine Aktivität pro Lektion. Der Kompetenzfokus liegt auf Bewerten und Handeln.

  4. Zugang ohne Hürden

    Lehrpersonen sollen ohne Einrichtung durch die Schule starten können. Alle Materialien sind als Download verfügbar, Aufträge und Fallbeispiele lassen sich anpassen. Für Schulen mit Moodle oder Teams werden Einbettungs- und Exportmöglichkeiten angestrebt.

  5. Bewertungshilfen und Lehrplanbezug

    Jede Einheit enthält ein Bewertungsraster und weist die abgedeckten Lehrplankompetenzen aus. Eine Projektwoche mit Begleitung ist als separates Zusatzpaket denkbar.

Lesehinweis: n = 47–60 je nach Frage. Bei Mehrfachauswahlen beziehen sich die Prozente auf die Anzahl Antwortende. Die Stichprobe ist klein; Unterschiede von wenigen Nennungen sollten nicht interpretiert werden. Befragung durchgeführt im Oktober 2026 (online, anonym).

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